Wie du mit Hilfe von Blüten, den seelischen Zustand deines Hundes positiv beeinflusst.

Wie du mit Hilfe von Blüten, den seelischen Zustand deines Hundes positiv beeinflusst.

Wie du mit Hilfe von Blüten den seelischen Zustand deines Hundes positiv beeinflusst.

Oftmals ist alleiniges Training nicht ausreichend, um das unerwünschte oder gestresste Verhalten unserer Vierbeiner zu verändern. Der Großteil eines erfolgreichen Trainings liegt in unserer Hand, beziehungsweise in unserer Stimmung. Doch wir können unsere Hunde noch gezielter und ganzheitlicher unterstützen. Wie? Mit der Hilfe von Bachblüten.

Mehr als nur Blüten!

Bachblüten sind kleine Seelentröster, die uns und unseren Hunden helfen können, unsere Seele wieder in Balance zu bringen. Diese Therapieform ist eine sehr sanfte Methode, die auf den englischen Allgemeinmediziner Dr. Edward Bach zurückgeht.

Dr. Bach studierte Allgemeinmedizin und war schon von Beginn an an erkrankten Menschen und nicht an der Krankheit an sich interessiert. Er sagte zudem: “Es gibt keine Krankheiten, sondern nur kranke Menschen.” Daher begab er sich auf Spurensuche und wollte den Zusammenhang zwischen körperlichen und seelischen Krankheiten finden. Nach einiger Zeit wandte er sich der alternativen Medizin zu. Er schloss seine Arztpraxis und reiste mit seiner Assistentin vier Jahre lang durch den Süden Großbritanniens.

Edward Bach fand die Pflanzen der Bachblüten auf intuitivem Weg und bezeichnete sie als “the happy fellows of the plant world.” Er wählte zudem Pflanzen, deren Blüte keine Giftstoffe enthielten und auch keine Nahrungspflanzen, sondern Pflanzen, die eher unscheinbar aussahen und die als Unkraut galten. Insgesamt gibt es 38 Bachblüten, beziehungsweise 37 Pflanzen - eine für jeden negativen Gemütszustand, sowie die Nummer 38 “Rock Water”, was Heilwasser aus einer Felsenquelle ist.

Wie entstehen die Essenzen der Bachblüten?

Um die Information der Pflanze aus ihrem physischen Pflanzenkörper zu lösen, entdeckte er auf dieser Reise die Sonnenmethode und die Kochmethode kennen.

Bei der Sonnenmethode werden an einem sonnigen, wolkenlosen Tag morgens die Blüten der Pflanzen gesammelt. Danach werden so viele Blüten in eine Schüssel mit Quellwasser gelegt, bis die Oberfläche ganz dicht bedeckt ist. Diese Schüssel bleibt dann etwa drei bis vier Stunden in der Sonne stehen, so lange, bis die verwelkten Blüten und eine Blasenbildung im Wasser anzeigen, dass die “Essenz” der Blüte auf das Quellwasser übergegangen ist. Die Essenz wird gefiltert und mit Alkohol verdünnt, um es haltbar zu machen und dann in 10ml Fläschchen abgefüllt.

Bei der Kochmethode werden die Pflanzen so lange in Quellwasser gekocht, bis sie welken. Die übrig gebliebene Essenz wird auch gefiltert, mit Alkohol verdünnt und in 10ml Fläschchen abgefüllt.

Das nennt man dann konzentrierte Blütenessenz, welche vor der Einnahme nochmal verdünnt werden.

In welchen Bereichen können Bachblüten eingesetzt werden?

Die Blütenessenzen werden nicht nur zur seelischen Gesundheitsvorsorge, sondern auch zur Krisen- und Stressbewältigung sowie zur begleitenden Behandlung akuter und chronischer Krankheiten genutzt. Wir setzen sie als Vorbeugung, bei chronischem Stress, bei Verhaltensauffälligkeiten von Hunden oder auch als Begleitung akuter und chronischer Krankheiten ein.

Finn und Samu haben jeweils ihre eigene Mischung. Die Mischung unterstützt sie auf feinstofflicher Ebene, auf seelischer Ebene und trotzdem müssen wir aktiv werden und zum Beispiel ein Entspannungs-Signal etablieren, damit sich der Gesundheitszustand verändert.

Humbug oder Heilung?

Das Entscheidende bei der Herstellung von Bachblüten ist, dass keine pflanzlichen Substanzen extrahiert werden. In den Essenzen sind also werder Blüten, Samen oder Pflanzenstängel enthalten.

Darum unterscheidet sich die Bachblüten-Therapie auch von der Homöopathie, bei der flüssige oder pulverisierte Stoffe von Pflanzen, Mineralien und Tieren schrittweise verdünnt oder potenziert werden. Bei der Herstellung von Bachblüten kommt es auf die feinstofflichen Schwingungen der Pflanzen an, die auf ein - man nennt es Trägermedium -, nämlich auf Wasser, übertragen werden, wobei es wissenschaftlich für die Übertragung von Energie-Informationen bisher keine Belege gibt.

Daher sprechen viele in der Schulmedizin von Placebo-Effekt und darum sind die Bachblüten auch nicht anerkannt als Medizin.

Es mag verrückt klingen, aber hätten wir nicht selbst erlebt, dass die Blüten bei uns und vor allem bei unseren Hunden, die den Placebo-Effekt nicht kennen, wirken, wären wir wahrscheinlich auch weiterhin skeptisch.

Haben Bachblüten Nebenwirkungen und wie lange dürfen sie gegeben werden?

Das positive daran ist, dass die Blüten keine Nebenwirkungen haben und nicht überdosiert werden können. Die Essenz kurbelt lediglich den Selbstheilungsprozess an. Wie lange die Blüten genommen werden, ist unterschiedlich. Nach 6-8 Wochen überprüfen wir, ob die bestehende Mischung noch für den Hund passt oder angepasst werden muss.

Überzeugt euch gerne selbst von den Blüten. Möchtest du mehr über Bachblüten erfahren? Dann hör dir doch gerne unsere Podcastfolge #103 Bachblütentherapie für Hunde - Mehr als nur Blüten an.

Habt ihr vielleicht selbst schon Erfahrungen mit Bachblüten gesammelt? Wenn ja, seid ihr positiv überrascht gewesen?

Im September starte ich meine Ausbildung als Bachblütentherapeutin. Daher werden wir über das spannende Thema hin und wieder berichten.

Wir wünschen euch einen entspannten Tag.

Stay Pawsitive,
deine Lisa

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