#121 Meditation für tiefe Harmonie zwischen dir und deinem Hund
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#119 Darum kann dein Hund nicht entspannt im Auto mitfahren
#119 Darum kann dein Hund nicht entspannt im Auto mitfahren
30. Oktober 2019
#120 - So überwindet dein Hund die Angst beim Autofahren

#120 - So überwindet dein Hund die Angst beim Autofahren

So überwindet dein Hund die Angst beim Autofahren

Podcastfolge anhören:

In unserer letzten Podcastfolge “#119 Darum kann dein Hund nicht entspannt im Auto mitfahren” haben wir über die Gründe gesprochen, warum einige Hunde nicht gerne mit uns im Auto fahren, denn damit das Training erfolgsversprechend ist und auch Wirkung zeigt, ist es immer wichtig, das Problem an der Wurzel zu packen und nicht nur die Symptome zu versuchen zu bekämpfen. Hast du dir unsere letzte Folge zu de Gründen noch nicht angehört, dann empfehlen wir dir das jetzt zu tun, bevor du den zweiten Teil anhörst. Die Folgen bauen aufeinander auf und es ist wichtig, um den Zusammenhang zu verstehen damit wir mit unserem Hund verständnisvoller umgehen können.

Tipps für eine entspannte Autofahrt

Für viele unserer Vierbeiner ist das Autofahren nicht gerade angenehm. Einige müssen sich erbrechen, leiden an Panikattacken haben schlechte Erfahrungen beim ins Auto einsteigen gemacht oder aber haben Angst vor ihrer Transportbox. Leider können wir Fahrten mit unserem Vierbeiner im Auto nicht unser ganzes Leben lang vermeiden. 


Hilfe bei schlechten Erfahrungen

Egal, weshalb dein Hund nicht gerne Auto fährt: Unser Ziel ist es, dass er wieder ein gutes Gefühl mit dem Auto verbindet. Je nachdem wie tief die Angst bei deinem Hund sitzt, dementsprechend lange wird das Verändern des Gefühls dauern. Wir benötigen Zeit, Ruhe und Geduld. Damit es dennoch möglich ist, machen wir uns die Desensibilisierung und eine Gegenkonditionierung zu Nutze.


Desensibilisierung

Wenn wir von einer Desensibilisierung sprechen, dann meinen wir, dass sich ein Hund an einen Reiz, der ursprünglich Angst auslöst, gewöhnen kann. 
Dazu muss Reiz so gering gehalten werden, dass der Hund wahrnehmen und erkennen kann, dass von diesem Reiz keine Gefahr ausgeht und der Hund auch nicht mit Angst reagiert.
 Wir nähern wir uns dem Auto an. Zu Beginn ist die Distanz zwischen Hund und Auto ziemlich groß. Eben so groß, dass der Hund noch auf uns reagiert und keine Angstanzeichen (starkes Hecheln, eingeklemmte Rute, runder Rücken, geweitete Pupillen, Ohren nach hinten gelegt) zeigt.
In kleinen Schritten nähern wir uns dann dem Auto an, immer so, dass der Hund die Distanz aushalten kann - wir „pendeln“ uns an das Auto heran.


Wichtig ist, dass der Hund ist zwar aufmerksam ist, aber keine Zeichen des unerwünschten Verhaltens und negativen Gefühlszustandes zeigt. Bei zu schneller Annäherung oder wenn der Hund durch unglückliche Umstände dem Reiz in voller Stärke ausgesetzt wird, besteht die Gefahr eines Rückfalls.
Hier muss man das Training und alle Umstände (richtiges Timing, richtiger Einsatz der Gegenkonditionierung etc.) richtig dosieren, das über mehrere Wochen, damit der vorher Angstauslösende Reiz (Auto) für den Hund bedeutungslos wird, er sich an das Auto gewöhnt, sich also eine Habituation einstellt.

Gegenkonditionierung

Gleichzeitig sollten wir zusätzlich erwünschtes, ruhiges und entspanntes Verhalten loben. Hier beginnen wir mit der Gegenkonditionierung. Damit dein Hund ein gutes Gefühl verspürt, transformieren wir sein derzeit negatives Gefühl mit Hilfe der Gegenkonditionierung in ein positives. 
Gefühle lassen sich verändern. Bei dieser Interventionstechnik machen wir uns das zu Nutze: Der Hund macht nämlich ab sofort die Erfahrung, dass der eigentlich angstauslösende Reiz, das Auto, nun etwas Angenehmes ankündigt. Wichtig ist es, herausfinden, was der Hund wirklich als angenehm empfindet! Nicht jeder Hund mag es in jeder Situation gestreichelt zu werden; manche empfinden es als total unangenehm in der Situation. 
Futter funktioniert dagegen in den meisten Fällen sehr gut. Wir trainieren hier mit einem „Jackpot” - Achtung bei allen, die den Rückruf nach unserem Avanti-Konzept trainieren: nicht den gleichen Jackpot benutzen!
 Diesen positiven Verstärker solltest du herausfinden (Futter, Spiel, Aufmerksamkeit). Wenn wir die Technik richtig anwenden, dann können wir die Angst unseres Hundes nicht verstärken.


Der positive Verstärker muss SOFORT im Anschluss an das Erscheinen des angstauslösenden Reizes erfolgen, denn nur so kann auf Dauer das Auto der Ankündiger für ein angenehmes Gefühl werden. In Kombination mit der Desensibilisierung darf der Hund noch keine Anzeichen einer Angst zeigen. Der Verstärker wird dem Hund solange gegeben, bis der Reiz - das Auto - wieder verschwunden ist. Die Entfernung zu den Reizen muss sorgsam gewählt und abgebaut werden, sodass es zu keinem „Rückfall“ kommt.


Während der Trainingszeit wird nicht mehr mit dem Hund Auto gefahren.

Gehe zu Fuß, fahre mit der Bahn oder dem Bus. Wenn es wirklich keinen Ausweg gibt und du mit deinem Hund Autofahren musst, kündige ihm das vorher an, indem er das bisherige Geschirr zum Autofahren trägt oder die Box im Kofferraum statt auf der Rückbank steht. Damit erkennt er, dass es sich um einen anderen Kontext handelt. Das erleichtert später das Training, wenn es darum geht, dass er Entspannung auf seinem perfekten Platz findet. So ist vielleicht nur der Kofferraum schlecht verknüpft und nicht die Rückbank. 




Wir empfehlen dir, die Desensibilisierung und die Gegenkonditionierung nur mit Hilfe eines Hundetrainers anzugehen. Die beiden Interventionstechniken müssen richtig ausgeführt werden, damit der Hund die Angst hinter sich lassen kann. Wenden wir diese Techniken falsch an, kann es zu Verschlimmerungen der Angst kommen. Solltest du da Hilfe in Form eines Coachings benötigen, dann schreibe uns sehr gerne eine E-Mail an hallo@pawsitive-life.de.


Rituale etablieren

Was du als Halter anfangen kannst zu etablieren, sind Rituale. Rituale ist eine der drei wichtigen Säulen der Mensch-Hund-Bindung.
Der Weg zum Auto kann ritualisiert ablaufen, sowie das Einsteigen an sich. Steigen wir mit einer positiven und entspannten Grundstimmung ins Auto ein, wirkt sich das nicht nur auf unseren Hund, sondern auf den gesamten Verkehr aus. Wir lassen uns nicht so leicht aus der Ruhe bringen, fluchen nicht gleich, wenn uns jemand die Vorfahrt nimmt. Wir sind achtsamer und fahren bewusster. 


Dein Ritual könnte so aussehen: Du ziehst dir Jacke an, schnappst dir den Schlüssel. Meist kommt unser Hund angelaufen, weil für ihn der Schlüssel der “Schlüsselreiz” ist, dass du nun das Haus verlässt. Um hier Ruhe und Entspannung zu integrieren, gehst du nicht gleich, nachdem du den Schlüssel gegriffen hast, zur Türe, sondern setzt dich noch 2-3 Minuten auf dein Sofa, schließt für einen kurzen Moment die Augen. Hierbei kannst du gerne für eine Minute dankbar sein, die Autofahrt visualisieren oder einfach deine Gedanken ziehen lassen. Die eigene Stimmung macht enorm viel aus, da Hunde die Stimmung ihres Halters sehr feinfühlig aufnehmen. Auch am Auto angekommen, können wir uns weitere Rituale zu Nutze machen.


Richtiges Annähern

Es ist wichtig, sich dem Auto richtig anzunähern. Hier wird sich schrittweise dem Auto genähert, sodass der Hund weiterhin ansprechbar ist, den Verstärker zu sich nimmt und keine Angst-Anzeichen zu sehen sind. Nähere dich im Bogen an, laufe im zick-zack am Auto vorbei und führe den Hund an deiner äußeren Seite, sodass du zwischen ihm und dem Auto bist. Versuche, so viele positive Erlebnisse in der Nähe des Autos mit deinem Hund zu haben, wie möglich. Lass ihn dort mal fressen, mach mit ihm ein Spiel oder verstecke Leckerli, die er suchen darf. Erst wenn das zuverlässig klappt, der Hund gerne an das Auto läuft, auch herum läuft, erst dann suchen wir den perfekten Platz für unseren Vierbeiner im Auto.


Den richtigen Platz finden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den perfekten Platz zu finden. Womit fühlst du dich am wohlsten? Und welche Bedürfnisse hat dein Hund? Braucht er es zB, aus dem Fenster zu gucken, und/oder nahe bei dir zu sein, dann ist er besser auf der Rückbank aufgehoben. Braucht er mehr Stabilität und Ruhe, ist die bessere Wahl der Kofferraum.


Wenn du deinen Hund auf der Rückbank beim Autofahren anschnallen möchtest, benötigst du dafür ein spezielles Geschirr, an dem du den normalen Sicherheitsgurt befestigen kannst. Dabei solltest du auf die Qualität achten, denn laut einem Test des ADAC gibt es starke Qualitätsunterschiede bei solchen Haltegeschirren. Befestige den Hund nie am Halsband! Hier kann sich der Hund zu stark an der Halswirbelsäule verletzen oder sich sogar strangulieren.
Entscheidest du dich für den Kofferraum, ist es in einer Box gut aufgehoben, denn diese gibt ihm einen sicheren Rückzugsort; zumindest sollte aber ein stabiles Trenngitter zwischen Kofferraum und Rückbank angebracht werden.
Achte auf die Bedürfnisse eures Hundes. Wo fühlt er sich wohler?

Entspannt ins Auto ein- und aussteigen

Auch hier hilft dir wieder ein Ritual, um von Anfang an entspannt Auto zu fahren. Klicke deinen Hund am Halsband oder Geschirr mit der Leine ein und gehe entspannt und mit lockerer Leine ans Auto heran. Lass deinen Hund sitzen und öffne ganz entspannt den Kofferraum oder die Autotür - je nachdem, wo dein Hund nun im Auto mitfahren darf. 
Gib deinem Hund das Zeichen, dass er nun einsteigen darf, zB mit dem Signal „Hopp“.
Hat dein Hund Schwierigkeiten mit den Gelenken, kann eine Leiter hilfreich sein. Der Kofferraumdeckel sollte zunächst noch offen bleiben. Im Auto kannst du deinen Hund auffordern, sich hinzusetzen oder zu legen, und ihn dann befestigen. Klicke den Sicherheitsgurt am Sicherheitsgeschirr deines Hundes an oder schließe die Boxentür im Kofferraum.

Nun kannst du die Seitentüre oder den Kofferraum schließen, tief durchatmen und selbst einsteigen - wie du siehst, läuft das Einsteigen ritualisiert ab, denn dies gibt dir und deinem Hund Sicherheit. Durch deine Ausstrahlung vermittelst du auch deinem Hund automatisch Sicherheit, weil du und eben dann auch dein Hund die weiteren Schritte kennen.
Für diese Schritte, für das Ritual nimmst du dir Zeit, um diese auszuführen. Auch beim Aussteigen solltest du darauf achten, dass dein Hund nicht aus dem Auto stürmt, sondern sitzen bleibt, wenn du die Seitentür oder den Kofferraum öffnest. Lasse ihn sitzen, klicke die Leine am Halsband oder Geschirr an, warte ein paar Sekunden ab, bis er Entspannung zeigt und auf dein Auflösesignal hin, darf er aus dem Auto springen. So startet man mit mehr Ruhe in den Spaziergang.

Fahrtraining mit dem Hund

Wenn das Ein- und Aussteigen klappt, ist es wichtig, nicht gleich loszufahren: Wir trainieren erst im stehenden Auto. Du zündest weder den Motor noch fährst du los.
Es ist wichtig, dass dein Hund sein positives Gefühl beibehält, auch wenn ihr wieder ausgestiegen seid.

  • 1. Schritt: In der Nähe des Autos aufhalten und eine positive Grundstimmung aufbauen
  • 2. Schritt: Das Auto öffnet sich
  • 3. Schritt: Einsteigen und aussteigen
  • 4. Schritt: Im Auto tolle Dinge erleben
  • 5. Schritt: Einsteigen, Hund an seinen Platz bringen, Auto schließen und sich auf Fahrersitz setzen, aussteigen
  • 6. Schritt: Einsteigen und Motor laufen lassen und wieder aussteigen
  • 7. Schritt: Einsteigen, Entspannung auf Signal
  • 8. Schritt: Einsteigen, Motor laufen lassen, vor oder zurück rollen, wieder aussteigen
  • 9. Schritt: Einsteigen, Motor laufen lassen, die Einfahrt entlang fahren, zurückfahren, wieder aussteigen.


Erst einmal sollten nur kurze Strecken gefahren werden und darauf achten, dass Hund weiterhin entspannt bleibt.
Wenn es darum geht, dass du nun die Dauer der Fahrt steigerst, sollte der Hund mit leerem Magen transportiert werden, sonst besteht die Gefahr, dass er sich übergibt.


Entspannung auf Signal

Damit dein Hund während der Fahrt entspannt bleibt, können wir mit dem Entspannungstraining arbeiten. Bevor dieses im Auto angewandt wird, muss es erstmal zu Hause in einer reizarmen Umgebung konditioniert werden.



Ätherische Öle wirken auf unseren Hund entspannend, gerne in Kombination mit einem Halstuch oder ähnlichem. Das Halstuch kündigt dann immer das Signal „Entspannung” an, wenn es richtig konditioniert wurde. 


Lavendelspray für Hunde kann gut helfen, denn Lavendel hat eine beruhigende Wirkung. Das kannst du auf eine Decke sprühen oder an den Dachhimmel deines Autos. Der Geruch wird sich verteilen. Das Spray solltest du nutzen, bevor dein Hund ins Auto eingestiegen ist.


Kamille Blau sorgt für Entspannung, beruhigend, entspannend, krampflösend und generell gegen Nervosität. Dosiere es sparsam, da es intensiv duftet.


Zitrone wirkt ebenfalls angstlösend, erfrischend, anregend, stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd. Achte auf eine gute Qualität der Öle!


Du kann dir auch Globuli vom Tierheilpraktiker zusammenstellen lassen, diese helfen gegen das Erbrechen bei Reiseübelkeit.
Ein kleines Leckerli mit CBD kann zusätzlich dazu beitragen, dass das emotionale Gleichgewicht beim Hund hergestellt wird oder bestehen bleibt. CBD ist Hanföl mit weniger als 0,2% THC. 


Fahren bei Reisekrankheit 

Um Bewegungen des Körpers wahrzunehmen und zu verarbeiten, steht dem Organismus das Gleichgewichtsorgan im Innenohr zur Verfügung. Den Gleichgewichtssinn beim Hund kann man mit einem Balance-Kissen, wie man sie von der Physio kennt, oder auch mit einem Erdnussball gut trainieren.
 


Mit kleinen, kurzen Fahrübungen gewöhnen wir den Hund ans Autofahren. Es ist wichtig, den Hund nicht mit langen Fahrten zu überfordern. Jeder kleine Erfolg sorgt für einen Beitrag zum Gesamterfolg und mindert den Stress deines Hundes nach und nach.
 Prüfe auch die Sitz- oder Liegeposition des Hundes; ob dein Hund aus dem Fenster sehen möchte oder sich lieber einkuscheln mag. Wichtig ist, dass wir eine Wohlfühlatmosphäre für den Hund schaffen. Du kannst auch mit deinem Hund eine kurze Meditation machen, mit ihm kuscheln oder sogar ein kleines Spiel beginnen.


Angst vor der Hundebox lösen

Eine Box hat eigentlich jede Menge Vorteile, vor allem die Sicherheit, die sie dem Hund vermittelt, aber auch uns im Verkehr. Damit dein Hund zur Box wieder vertrauen fasst, sollte dein Hund in einer reizarmen Umgebung an die Box gewöhnt werden. Zu Beginn bleibt die Tür der Box immer offen, erst wenn er Vertrauen zur Box gefasst hat, er entspannt in der Box liegen kann, dann beginnen wir mit dem Schließen der Box. Der Hund soll nicht das Gefühl haben, wir sperren ihn ein, sondern, dass er in diesem kleinen Raum Sicherheit und Ruhe findet.



  • 1. Schritt: Um die Box herum laufen
  • 2. Schritt: Tolle Dinge passieren, wenn die Box in der Nähe des Hundes ist, zB Spiel oder Leckerlis suchen lassen
  • 3. Schritt: Leckerli in Box werfen
  • 4. Schritt Hund in der Box fressen lassen
  • 5 Schritt: Hund auf Signal in Box schicken
  • 6. Schritt: Kuscheldecke in Box, Entspannung auf Signal
  • 7. Schritt: Box schließen
  • 8. Schritt: Box in verschiedenen Kontexten einsetzen (Küche, Bad, Schlafzimmer, Garten)
  • 9. Schritt: Box in Auto (Wenn die Box im Auto steht, nicht gleich losfahren!)


Wenn das Ziel der stressauslösende Faktor ist, also das Autofahren der ankündigende Reiz für ein anschließend negativ auftauchendes Gefühl ist, kannst du wieder mit dem Entspannungssignal arbeiten. Zum Beispiel den Tierarzt-Besuch oder die Arbeit nach und nach mit etwas Positivem verknüpfen.

Unterstützende Maßnahmen

Notfall-Tropfen - Bachblüten - helfen, dass sich der Hund mehr entspannen kann. Außerdem sollte man selbst eine entspannte Stimmung haben. Du kannst mit meditativer Musik arbeiten, generell meditieren.

Du kannst deinen Hund bandagieren; die Wirkung der Körperbandagen nach Tellington TTouch® ist einfacher zu erreichen, wenn gleichzeitig ein „Thundershirt“ angewendet wird. Das Thundershirt ist ein T-Shirt für Hunde in stressigen oder beängstigenden Situationen. Es wird eng um den Hund angelegt, dass das T-Shirt leichten und gleichmäßigen Druck auf den Brustkorb ausübt. Durch das tiefgehende, gleichmäßige Druckgefühl werden Ängste verringert. 
Auch über Nahrungsergänzungen können wir aktiv unterstützen, z.B. CBD Öl oder Kamillentee.


Adaptil

Das  künstliche Pheromon Adaptil wird häufig als Unterstützung bei der Behandlung verschiedener Verhaltensprobleme empfohlen. Tiere, bei denen die Kommunikation mittels Pheromonen eine wichtige Rolle spielt, verfügen über das Jacobsonsche Organ, auch Vomeronasalorgan genannt. Das Riechorgan ist auf die Wahrnehmung von Pheromonen spezialisiert und liegt beim Hund im vorderen Schnauzenbereich. Bisher wurden tausende von Pheromonen mit unterschiedlichen Funktionen identifiziert. Darunter befindet sich Apasine, dass auch unter dem Namen “Dog Appeasing Pheromone” bekannt ist. Die säugende Mutterhündin sondert dieses Pheromon etwa drei bis vier Tage nach der Geburt bis zur Entwöhnung der Welpen ab. Dieses hat einen beruhigenden und bindungsfördernden Effekt auf die Welpen.


Um ängstlichen und gestressten Hunden zu helfen, wurde eine künstlich hergestellte Version des “Dog Appeasing Pheromone” entwickelt. Mit dem „Adaptil Calm Halsband“ haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Es ist nicht nur zur Beruhigung der Hunde geeignet, sondern macht Hunde fürs Lernen ansprechbarer; entspannt unter Umständen aber schneller, aber es ist nicht ausschließlich zur Beruhigung geeignet.
Generell arbeiten wir aber am liebsten mit Bachblüten und ätherische Ölen in Kombination mit Training.


Wenn du noch weitere Fragen hast, helfen wir dir und deinem Hund gerne weiter, sodass auch ihr bald wieder entspannt und gerne Autofahren könnt.


CREDITS INTRO / OUTRO
Italian Afternoon von Twin Musicom ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution license (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) lizenziert.
Interpret: http://www.twinmusicom.org/

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